werte&wandel Jahresrückblick 2013 Workshop

Übung: Jahresrückblick/ -ausblick

Am Ende eines jeden Jahres oder am Anfang eines neuen, verspüren viele Menschen den Wunsch in sich zu gehen, das Erlebte zu sortieren und Schlüsse für die Zukunft zu ziehen. Genau bei diesem Bedürfnis setzen wir an und entwickelten einen Reflexions-Übung zum Thema “Jahresrückblick/-ausblick”. Dabei war es uns wichtig eine einfache Form der Umsetzung zu finden, die jeder für sich zu Hause nachmachen kann.

Natürlich muss jeder für sich denken und sein Jahr betrachten. Aber es spricht auch nichts dagegen, dass man sich trifft und gemeinsam Zeit nimmt für einen persönlichen Jahresrückblick. Genau das haben wir gemacht, Anfang Januar 2014 mit etwa  20 Teilnehmenden im gemütlichen Wohnzimmer vom motoki-Kollektiv e.V. in Köln-Ehrenfeld. Ganz still und versunken arbeiteten sich die Teilnehmenden durch ihr persönliches Jahr 2013.

Ablauf des Workshops

Der Workshop fand in einem zeitlichen Rahmen von 2 Stunden statt, in dem die Teilnehmer 5 aufeinander aufbauende Aufgaben für sich in Stille bearbeiteten. Als “Werkzeug” bekamen sie von uns einen schriftliche Anleitung, mehrfarbige PostIt-Blocks, einen großen Bogen Papier und einen Stift.

  1. EREIGNISSE SAMMELN:

    Die verwendete Methode sieht vor, zuerst alle Personen und Ereignisse, die das persönliche Erleben des vergangenen Jahres ausgemacht haben, auf einzelne PostIts zu notieren. Diese werden auf eine großen Bogen Papier geklebt.

  2. BEWERTEN:

    Im zweiten Schritt überträgt man die Ereignisse, die man als negativ, anstrengend oder schmerzhaft erlebt hat auf eine zweite Farbe PostIts. So entsteht ein zweifarbiges Mosaik, das das Verhältnis zwischen neutralen bzw. schönen Erlebnissen und negativen widerspiegelt. So erhält man ein erstes visuelles Feedback, ob das persönliche Gesamturteil über das Jahr mit der kognitiven Reflexion übereinstimmt.

  3. SORTIEREN:

    Der dritte Schritt erfordert Konzentration. Jetzt werden die vielen PostIts mit Ereignissen sortiert. Jeder entwickelt seine eigene Logik. Manche sortieren nach Lebensbereichen, andere finden für einzelne »Ereignis-Gruppen« kreative Überschriften.

  4. ERKENNTNISSE NOTIEREN:

    Finalisiert wird der Prozess, indem man Erkenntnisse zu den Bereichen oder einzelnen PostIts hinzufügt. Einige Erkenntnisse waren vielleicht schon länger klar, manche werden einem deutlich, wenn man die Ereignisse sortiert vor sich sieht.

  5. VORAUS SCHAUEN:

    Zuletzt gibt es Gelegenheit den Blick nach vorne zu richten. Auf PostIts in einer vierten Farbe kann man sich notieren, worauf man im kommenden Jahr besonders achten möchte. Besondere Vorhaben können skizziert werden und geraten so hoffentlich nicht so schnell in Vergessenheit.

Die Teilnehmenden in diesem Workshop konnten diesem Vorgehen gut folgen. Es ist ein interessantes Gefühl, mit 20 Personen in einem Raum zu sein und nichts anderes als das typische Geräusch zu hören, dass PostIts verursachen, wenn sie abgezogen, neu aufgeklebt und wieder abgezogen werden.

Noch einmal zurück- und ausblicken

Wenn ihr den Wunsch verspürt Euer persönliches Jahr zu reflektieren, zurück- oder auch vorauszublicken, dann könnte ich Euch hier Anleitung für die Übung runterladen. Über ein Feedback würden wir uns freuen!

 

(2) Kommentare

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